Zeig her, was du zu mir sendest – mit Panorama-Fensterhüllen

Verfasst am 1. September 2016
Beim Kampf um die Aufmerksamkeit des Werbeempfängers setzt die Werbewirtschaft auf immer ausgefallenere Briefhüllen. Lange Zeit wurden z. B. sogenannte Transparenthüllen eingesetzt, um dem Empfänger schon ein wenig mehr vom zu erwartenden Inhalt des Briefes zu zeigen. Diese Transparenthüllen sind meistens milchig transparent und bestehen aus Transparentpapier.
Panoramahüllen

Immer mehr tritt heute aber die Panorama-Fensterhülle an die Stelle der Transparenthülle, u. a., weil der Inhalt sofort klar zu erkennen ist.

Die Panorama-Fensterhülle ist aus normalem Umschlagspapier und hat auf der Rückseite ein sehr großes Panoramafenster. Der Empfänger kann sofort komplett den Inhalt erkennen. Die Panorama-Fensterhülle gibt es standardmäßig mit einem oder zwei Fenstern, wobei das zweite Fenster auf der Vorderseite ein Adressfenster ist.

Üblich sind die Standard-Formate DIN-Lang (114 x 229 mm), DIN-C5 (162 x 229 mm) und DIN-C4 (229 x 324 mm und 220 x 220 mm). Neben den Standard-Formaten werden aber auch Sonderanfertigungen angeboten. So können z. B. anstelle des Großfensters, auch zwei kleinere Fenster stehen.

Die Klebung ist dabei entweder nassklebend für maschinelle Kuvertierung oder mit Haftklebung und Abdeckstreifen, aber immer an der langen Seite.

Als Material wird in der Regel 100 bis 120g/m² weißes Offsetpapier und extra starke Glasklare Fensterfolie genutzt. Das sorgt für ein stabiles Produkt.

Selbstverständlich können Panorama-Fensterhüllen auch ohne Weiteres bedruckt werden. Hier sollten jedoch Spezialmaschinen zu Einsatz kommen, da auf herkömmlichen Druckmaschinen wegen des Großfensters Probleme entstehen könnten. Zudem muss unbedingt auf Vorgaben der Post geachtet werden. Ich empfehle, vor Auftragserteilung an die Druckerei immer die Zustimmung der Post einzuholen.

Ihr Herbert Tillmann