Die Bedeutung von Visitenkarten früher und heute

Verfasst am 29. November 2017
Wenn Sie heute in der Geschäftswelt jemanden kennenlernen, tauschen Sie in der Regel eine Visitenkarte aus. Das ist trotz der digitalen Medien immer noch so üblich. Doch warum? Und woher kommt der Name Visitenkarte eigentlich?

Wenn Sie heute in der Geschäftswelt jemanden kennenlernen, tauschen Sie in der Regel eine Visitenkarte aus. Das ist trotz der digitalen Medien immer noch so üblich. Doch warum? Und woher kommt der Name Visitenkarte eigentlich?

Mein erster Blick ging in die Wikipedia. Dort steht:

Die Bezeichnung Visitenkarte rührt von der ursprünglichen Funktion her: Sie wurde früher beim Besuch in hohem Hause dem Diener oder der Empfangsdame übergeben, die sie dann an den Hausherrn oder die Dame des Hauses weiterreichte. Bei höfischen Festveranstaltungen dienten sie dem Zeremonienmeister zur öffentlichen Ankündigung des Gastes.“

Die Visitenkarte, die auch als Besucherkarte bezeichnet wurde, diente also tatsächlich, um den Besucher bei einer Visite (Besuch) anzumelden. Das war bereits vor 200 Jahren so. Gerade in der gehobenen Gesellschaft gehörten die Visitenkarten zum guten Ton. Die kleine Karte war ein regelrechtes Statussymbol.

Die Wandlung

Mit den Jahren entwickelte sich die Visitenkarte weg von der Besucherkarte in der gehobenen Gesellschaft zur Kontaktkarte im geschäftlichen Umfeld. Heute begegnet uns die Visitenkarte überall im Berufsleben. Sie wird beim Erstkontakt zwischen Geschäftsleuten ausgetauscht, z.B. auf Messen, Konferenzen oder anderen Veranstaltungen. Dabei wird dein Gegenüber nicht über deinen Namen, sondern auch über deine Firma und – was für viele sehr wichtig ist – über deine Position im Unternehmen informiert. Die Visitenkarte ist also heute eher ein Mittel beruflicher Eigenwerbung.

An der Größe hat sich bis heute kaum etwas geändert. Dank ihrer Scheckkarten-Größe lässt sich die Visitenkarte sehr gut transportieren. So manche Geldbörse ist reichlich bestückt mit den verschiedensten Visitenkarten.

Allerdings enthalten die Kärtchen heute oft auch Slogans oder ähnliche Merkmale zur Alleinstellung, sind oft extrem auffällig gestaltet und verlassen auch oftmals das Standardformat von 85 x 55 mm. In anderen Ländern sind auch andere Standardmaße gebräuchlich. Hin und wieder wird sogar die Rückseite mitverwendet, z.B. für eine englischsprachige Version, eine Anfahrtsskizze oder ein Foto.

Visitenkarten in der heutigen Zeit

Auch wenn wir im digitalen Zeitalter leben, bedeutet dies noch längst nicht, dass Visitenkarten unwichtig sind. Manager, Firmen-Bosse und Vertriebler haben auch heute noch ihre personalisierte Visitenkarte.

Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Visitenkarten von einem Fachbetrieb hergestellt werden, denn auf Qualität und Design wird sehr geachtet. Die Hochwertigkeit von Material der Visitenkarte und der Gestaltung der Karte, sprachen für einen hohen Rang des Visitenkarteninhabers.

Im Vertrieb: Zurück zur Besucherkarte

Besonders im Vertriebsbereich sind Visitenkarten unerlässlich. Vertreter hinterlassen bei ihren Hausbesuchen ihre Visitenkarte, so bleiben sie ihrem Kunden im Gedächtnis. Ob Vertreter, Vermittler oder Außendienstler mit der kleinen Karte hinterlassen sie einen guten Eindruck beim Kunden. Hier kommt ihr ursprünglicher Charakter der Besucherkarte wieder zum Vorschein.

Sollte es Rückfragen geben, muss der Kunde/die Kundin nicht erst im Computer nach der Telefonnummer suchen, sondern sie ist direkt griffbereit.

Die Visitenkarten werden zum Glück auch weiterhin Geschichte schreiben, ob im Business- oder im privaten Bereich.

Gerne beraten wir Sie bei der Gestaltung und beim Druck von hochwertigen und individualisierten Visitenkarten in Ihrem Corporate Design.

Ihr Herbert Tillmann

 

Bild: BenediktGeyer / Pixabay CC0 Creative Commons

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *